Katholische Hauptschule Grevenbroich
+++ Biologie praktisch - Kröten auf Wanderschaft +++

Krötenwanderung

In der heutigen Biologiestunde hat unsere Biologielehrerin, Frau Oehmen, in einem Eimer Erdkröten mitgebracht. Jeder durfte die Kröten auf die Hand nehmen. Danach haben wir eine 2 km Wanderung zum Bend gemacht und die Frösche über die Straße in dem kleinen Wald ausgesetzt, denn die Straße ist eines der größten Hindernisse für sie. Dort werden sie auf ihrer Wanderung oft überfahren. Um das zu verhindern, spannen die Naturschützer ein Netz am Straßenrand auf und buddeln alle 20m einen Eimer in den Boden ein, in die die Frösche hinein plumpsen.Dann kommen die Naturschützer, immer zur gleichen Zeit, und nehmen die Eimer und setzen die Frösche auf der anderen Seite der Straße wieder aus.
Ein Zaun zum Schutz der Kröten
Jetzt können die Erdkrötenweibchen mit dem Männchen auf dem Rücken ihre Wanderung, die über 100m lang ist, bis zu ihren Geburtsort hin fortsetzen. Dort angelangt, legen sie meterlange Laichschnüre mit über 1000 Eiern an Wasserpflanzen ab. Dann kehren sie wieder dahin zurück, wo sie hergekommen sind und überwintern auch da.
Kröten Huckepack

Ein Erdloch für die Kröten

Im Winter graben sie sich wieder ein, um sich vor der Kälte zu schützen.
Die Kaulquappen schlüpfen nach ca. 12 Tagen, und nach 3-4 Monaten werden sie Jungkröten. Von den vielen Kaulquappen überleben aber leider nur wenige. Die Feinde der Erdkröte sind: Ringelnattern, Iltisse, Igel, Störche, Reiher und vor allen die Krötenschmeißfliege, die ihre Eier auf der Kröte verteilt.

Dominik M., 5b
März 2006
Kaulquappen