Katholische Hauptschule Grevenbroich
+++ Schüler der 10ten Klassen besuchen die Bundeshauptstadt +++

Berlin ist immer eine Reise wert

Rückblick auf eine politisch-historische Bildungsfahrt

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretärs Hermann Gröhe fuhren Schüler/innen aus den Klassen 10a und 10b und auf Einladung des SPD-Abgeordneten Bernd Scheelen Schüler der Klasse 10d vor wenigen Wochen nach Berlin. Vielfältige Eindrücke machten diese Fahrten zu einem wirklichen Erlebnis.

Angereist mit dem ICE war das erste, was man sah, der riesige neue Hauptbahnhof, der größte in ganz Europa.
Nachdem man die Zimmer im Grand City Hotel Berlin-East belegt hatte, begann ein umfangreiches Programm. Die erste Station war der Deutsche Bundestag, wo man zwar keine Plenardebatte miterlebte, aber sehr eindrucksvoll die Geschichte, Architektur und Arbeitsweise des Hauses erläutert bekam. Einen großartigen Überblick über die Stadt ermöglichte ein Rundgang durch die Glaskuppel auf dem Reichstag.

Im Plenarsaal
Im Plenarsaal

Vor dem ehemaligen Reichstag
Vor dem ehemaligen Reichstag

Vor dem ehemaligen Reichstag
Vor dem ehemaligen Reichstag


Die 10d verschaffte sich durch eine Bootsfahrt auf der Spree weitere interessante Einblicke in die mit 3,5 Millionen Einwohnern größte deutsche Stadt.

Eine Spreefahrt
Eine Spreefahrt


Dafür erlebten die Klassen 10a/b einen Abend in Kreuzberg, einem teils bunten, teils runtergekommenen Stadtteil.



Im Anschluss an ein Mittagessen im Paul-Löbe-Haus und einem Rundgang durch den Reichstag standen Gesprächsrunden mit den beiden Abgeordneten auf der Tagesordnung.
Man diskutierte u.a. über die Finanzkrise in Griechenland, die Rolle der Bundeswehr in Afghanistan oder den Atomausstieg genauso intensiv wie über die Schulpolitik in NRW.

Im Gespräch mit dem Abgeordneten
Im Gespräch mit dem Abgeordneten


Zum Pflichtprogramm einer politischen Bildungsfahrt gehört auch der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte, einem Stelen-Feld, das, wie auch die darunter befindliche Ausstellung an das Leid und die Ermordung von 6.000.000 Juden im Nazi-Deutschland erinnert.

Die Holocaust-Gedenkstätte
Die Holocaust-Gedenkstätte

Die Holocaust-Gedenkstätte
Die Holocaust-Gedenkstätte


Ein ebenfalls bedeutender historischer Ort ist der Check-Point-Charlie, wo sich 1962 sowjetische und amerikanische Panzer gegenüberstanden, an einer Stelle, an der von 1961 bis 1989 eine Mauer den Westen und Osten der Stadt trennte. Einige der Jugendlichen versuchten sich an einem Reststück erfolgreich als „Mauerspechte“.
Dass die DDR ein Unrechtsstaat war, wurde auch deutlich, als die Jugendlichen von ehemalig Inhaftierten durch das Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen geführt wurden. Welcher physischen und psychischen Folter sich Gegner des Regimes oder die, die nur die Freiheit im Westen suchten, unterziehen mussten, ist unbeschreiblich.

Zellentrakt im Stasi-Gefängnis
Zellentrakt im Stasi-Gefängnis


Ein besonderes und schönes Erlebnis war für die Jugendlichen, als sie durch das Brandenburger Tor schritten, dem nationalen Denkmal für die Wiedervereinigung unseres Landes. Doch auch das moderne und restaurierte Berlin wurde in Augenschein genommen – sei es der Potsdamer Platz mit dem Sony-Center, oder die Friedrich Straße mit ihren Geschäften und Boutiquen. Selbstverständlich gehörte auch ein Besuch des Ku´damms im Westen und des Alexanderplatz im Osten der Stadt dazu, wo man prima shoppen konnte.


 


Der Abend klang in den schön hergerichteten Hackeschen Höfen mit ihren Kneipen und Restaurants aus, dort, wo Gobbi fast 80,00 € losgeworden wäre. Den letzten Hunger konnte man gegen Mitternacht noch an der Döner-Box, ganz in der Nähe des Hotels, stillen, nachdem man den Tag mit einem herrlichen Büffet im Hotel begonnen hatte.

Döner-Box
Döner-Box


Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die begleitenden Lehrer waren sich auf der Rückfahrt einig:
Im nächsten Jahr soll es für die neuen 10-er Klassen wieder in die Bundeshauptstadt gehen, denn Berlin ist immer eine Reise wert.